Clean Development Mechanism (CDM)

Der Clean Development Mechanism (Artikel 12 des Kyoto-Protokolls) ermöglicht Annex-I-Ländern, Emissionsreduktionen durch Projekte in Nicht-Annex-I-Ländern zu erwerben. Die Besonderheit des CDM besteht darin, dass im Gegensatz zu den anderen Mechanismen eine Beteiligung von Entwicklungsländern vorgesehen ist, also von Ländern, die unter dem Protokoll keine quantifizierten Reduktions- oder Begrenzungsziele für ihre Emissionen haben. Der CDM stellt für die Entwicklungsländer ein wichtiges Instrument für den Technologietransfer dar und soll einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Teilnahme an einem CDM-Projekt erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen zwischen dem Investor- und Gastland.
Bei der Durchführung eines CDM-Projekts investiert ein Annex-I-Land A bzw. eine Institution oder ein Unternehmen aus einem Annex-I-Land A in ein emissionsminderndes Projekt in einem Entwicklungsland B (Non-Annex-I-Land) und kann dadurch Certified Emission Reductions (CERs) erwerben.









